Durch modernste Bauteil- und Leiterplattentechnologie ist der zweiseitig bestückte Decoder nur 3,3mm hoch. Die Abmessungen des Decoders betragen 11,4 x 8,8 x 3,3 mm.
Die integrierte Lastregelung des Decoders hält die Geschwindigkeit der Lokomotive unabhängig von der Belastung konstant. Die Motoransteuerung kann dabei hochfrequent mit ca. 16kHz für einen besonders leisen Motorlauf oder niederfrequent für den Betrieb älterer Motoren erfolgen.
Der Decoder kann im DCC-Format entweder auf eine von 127 Basisadressen oder auf eine von 10239 erweiterten Adressen (auch als 4stellige Adressen bezeichnet) eingestellt werden. Zusätzlich unterstützt der Decoder den Betrieb innerhalb von Mehrfachtraktionen durch eine Consistadresse. Im Motorola-Format sind bis zu 254 Adressen nutzbar.
Je nach Zentrale kann der Betrieb mit 14, 28 oder 128 Fahrstufen erfolgen. Die Geschwindigkeits-kennlinie ist durch Programmieren der Mindest-, Mitten und Höchstgeschwindigkeit besonders schnell und einfach anpassbar. Zusätzlich kann eine eigene Kennlinie über eine Geschwindigkeitstabelle mit 28 Speicherplätzen eingestellt werden. Unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt (z.B. bei Dampfloks) sind ebenfalls möglich.
Die zwei Funktionsausgänge des Decoders können entweder für richtungsabhängiges Licht oder für Licht und eine Zusatzfunktion (z.B. Dampfgenerator) benutzt werden. Jedem Funktionsausgang können Effekte (z.B. Blinken, Blitzlicht, Dimmen usw.) zugewiesen werden, wobei zusätzlich die Wiederholfrequenz der Effekte einstellbar ist.
Die Funktion F4 ermöglicht das Umschalten in den Rangiergang. Bei reduzierter Geschwindigkeit und Brems-/Anfahrverzögerung sind Rangiervorgänge besonders feinfühlig durchführbar. Mittels der Funktion F3 können die Lampen abgeblendet , d.h. auf geringere Helligkeit gestellt werden.
Der Motorausgang ist mit bis zu 700 mA belastbar, die einzelnen Funktionsausgänge können jeweils mit 150mA belastet werden. Alle Ausgänge des Decoders besitzen Schutzeinrichtungen, die im Falle eines Kurzschlusses den Decoder abschalten.
Der Decoder unterstützt alle üblichen DCC-Programmierverfahren (Physical-, Paged CV- oder Direct-CV-Addressing) sowie die Programmierung während der Fahrt mittels "Programming on the Main". Auch im Motorolaformat ist die Programmierung des Decoders ohne ein Öffnen der Lok möglich.
Für einen störungsfreien Betrieb bei schlechtem Gleiskontakt besitzt der Decoder einen Kurzzeitspeicher für die aktuellen Fahrinformationen.